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NVMe-SSDs
Team GroupMP44S 1 TB, SSD
PCIe 4.0 x4, NVMe, M.2 2230
- Kapazität: 1 TB
- Datentransferrate: Lesen: 5.000 MB/s, Schreiben: 3.500 MB/s
- IOPS: Lesen: 480.000, Schreiben: 500.000
Team GroupMP44 512 GB, SSD
PCIe 4.0 x4, NVMe, M.2 2280
- Kapazität: 512 GB
- Datentransferrate: Lesen: 7.300 MB/s, Schreiben: 4.500 MB/s
- IOPS: Lesen: 590.000, Schreiben: 610.000
NVMe-SSDs: schnelle Speicherlösungen für PC und Notebook
NVMe-SSDs bieten hohe Datenraten und kurze Zugriffszeiten. Je nach Modell eignen sie sich für Alltag, Gaming und anspruchsvolle Anwendungen. Die Speicherkapazität, die PCIe-Generation und die Kompatibilität mit deinem PC oder Notebook entscheiden über den Kauf. Hier liest du, welche Unterschiede es gibt und wie du das passende Modell findest.- NVMe-SSDs: schnelle Speicherlösungen für PC und Notebook
- Was ist eine NVMe-SSD?
- M.2 und NVMe: Was ist der Unterschied?
- NVMe oder SATA: Welche SSD ist die richtige?
- PCIe 3.0, 4.0 oder 5.0: Was bedeuten die Generationen?
- Welche NVMe-SSD ist für deinen Einsatzzweck geeignet?
- Passt die NVMe-SSD in deinen PC oder dein Notebook?
Was ist eine NVMe-SSD?
Eine NVMe-SSD ist ein Solid-State-Laufwerk. Es kommuniziert über das NVMe-Protokoll mit deinem System. NVMe steht für „Non-Volatile Memory Express“. Das Protokoll entstand speziell für Flash-Speicher und andere nichtflüchtige Speicher. Das unterscheidet es von älteren Protokollen für rotierende Festplatten.Interne NVMe-SSDs für PCs und Notebooks laufen in der Regel über PCIe. PCIe liefert dabei die Bandbreite. Das NVMe-Protokoll verarbeitet Befehle zudem sehr effizient. Es verwaltet deutlich mehr parallele Datenanfragen gleichzeitig und arbeitet mit geringerer Latenz als ältere Protokolle.
Der Einsatzzweck bestimmt die spürbaren Vorteile im Alltag.


M.2 und NVMe: Was ist der Unterschied?
Viele verwenden die Begriffe M.2 und NVMe synonym. Sie bezeichnen jedoch unterschiedliche Dinge. M.2 bezeichnet den Formfaktor und den dazugehörigen Steckverbinder eines Laufwerks. NVMe benennt dagegen das Protokoll für die Kommunikation der SSD mit dem System.M.2-SSDs nutzen je nach Laufwerk SATA oder PCIe mit NVMe. Dein Mainboard oder Notebook bestimmt die unterstützte Variante des M.2-Steckplatzes. Ein M.2-Laufwerk ist folglich nicht automatisch eine NVMe-SSD. Die Bezeichnung „M.2“ verrät Dir nichts über die Geschwindigkeit.
Bei der gezielten Suche nach diesem Formfaktor, unabhängig vom Protokoll, findest du bei unseren M.2-SSDs auch Modelle mit SATA-Anbindung.
NVMe oder SATA: Welche SSD ist die richtige?
NVMe-SSDs erreichen deutlich höhere Datenraten als SATA-SSDs. Schnelle SATA-Modelle schaffen in der Praxis etwa 550 MB/s. Die Laufwerke erzielen diesen Wert sequenziell. NVMe-SSDs über PCIe liefern ein Mehrfaches davon. Die Leistung hängt dabei von der Generation und dem Modell. Der nächste Abschnitt zeigt Dir den Unterschied zwischen PCIe 3.0, 4.0 und 5.0.Der Grund für den Geschwindigkeitsvorteil liegt in der schnellen PCIe-Anbindung und der effizienten Befehlsverarbeitung von NVMe.
Im direkten Vergleich schwankt dieser Vorsprung je nach Aufgabe. Beim Systemstart oder beim Öffnen von Programmen merkst du kaum einen Unterschied zu einer guten SATA-SSD. Aufgaben mit großen Datenmengen oder vielen gleichzeitigen Speicherzugriffen profitieren jedoch enorm. Das gilt für das Kopieren großer Dateien zwischen schnellen Laufwerken oder bei der Arbeit mit hochauflösendem Videomaterial.
Für einfache Alltagsaufgaben reicht eine SATA-SSD völlig aus. Unterstützt dein System NVMe, bietet eine NVMe-SSD mehr Leistungsreserven für datenintensive Anwendungen.

PCIe 3.0, 4.0 oder 5.0: Was bedeuten die Generationen?
PCIe 3.0, 4.0 und 5.0 unterscheiden sich vor allem in der verfügbaren Bandbreite: Sie verdoppelt sich mit jeder Generation. Das jeweilige Modell bestimmt die tatsächlichen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten der NVMe-SSD.PCIe ist abwärtskompatibel. Unterstützt ein M.2-Steckplatz grundsätzlich PCIe/NVMe, funktioniert dort auch eine SSD einer neueren Generation. Sie arbeitet dann mit der maximalen Geschwindigkeit der älteren PCIe-Anbindung.
Der nächste Abschnitt zeigt Dir die richtige Generation für deinen Einsatzzweck.
PCIe-Generation
Sequenzielle Leserate schneller NVMe-SSDs
PCIe 3.0
bis etwa 3.500 MB/s
PCIe 4.0
bis etwa 7.000 MB/s
PCIe 5.0
mehr als 14.000 MB/s möglich
Welche NVMe-SSD ist für deinen Einsatzzweck geeignet?
Für Alltag und Office genügen in der Regel 500 GB bis 1 TB. PCIe 3.0 bewältigt diese Aufgaben problemlos.
Trotzdem ist eine PCIe-4.0-SSD bei einem Neukauf oft die sinnvollere Wahl.
Das gilt besonders bei einem unterstützenden System und einem geringen Preisunterschied.
Trotzdem ist eine PCIe-4.0-SSD bei einem Neukauf oft die sinnvollere Wahl.
Das gilt besonders bei einem unterstützenden System und einem geringen Preisunterschied.
Für Gaming bieten 1 bis 2 TB ausreichend Speicherplatz für mehrere größere Spiele. Aktuelle Titel beanspruchen oft jeweils mehr als 100 GB. PCIe 4.0 ist für Gaming in einem aktuellen System meist eine gute Wahl.
Bei den Ladezeiten bemerkst du in der Praxis jedoch kaum einen Unterschied zu einer guten PCIe-3.0-SSD.
Die hohen Transferraten wirken sich beim Spielen weniger aus, als die Datenblätter andeuten.
Bei den Ladezeiten bemerkst du in der Praxis jedoch kaum einen Unterschied zu einer guten PCIe-3.0-SSD.
Die hohen Transferraten wirken sich beim Spielen weniger aus, als die Datenblätter andeuten.
Für die Videobearbeitung oder die Arbeit mit großen Bild- und Projektdateien sind 2 TB Speicherkapazität oder mehr sinnvoll.
PCIe 4.0 eignet sich für die meisten dieser Aufgaben gut. PCIe 5.0 lohnt sich vor allem beim regelmäßigen Übertragen großer Datenmengen zwischen schnellen Laufwerken.
Dies gilt ebenso für andere speicherintensive Workflows.
PCIe 4.0 eignet sich für die meisten dieser Aufgaben gut. PCIe 5.0 lohnt sich vor allem beim regelmäßigen Übertragen großer Datenmengen zwischen schnellen Laufwerken.
Dies gilt ebenso für andere speicherintensive Workflows.
Passt die NVMe-SSD in deinen PC oder dein Notebook?
Prüfe vor dem Kauf die technische und mechanische Unterstützung deines Geräts für die gewünschte NVMe-SSD. Achte besonders auf diese Details:- M.2-Steckplatz: Existiert ein freier M.2-Slot für die Erweiterung?
- NVMe-Support: Unterstützt der Slot PCIe/NVMe oder ist er nur auf SATA ausgelegt?
- Baugröße: Passt die SSD in den vorgesehenen Einbauplatz, wie etwa das gängige Format M.2 2280?
- PCIe-Generation: Neuere PCIe-SSDs funktionieren grundsätzlich an älteren kompatiblen PCIe-Anbindungen. Sie erreichen dort jedoch nur deren maximale Geschwindigkeit.
- Kühlung: Besitzt dein Mainboard bereits einen Kühlkörper oder hat ein Modell mit vormontiertem Kühler genügend Platz?
- Slot-Sharing: Bei manchen Mainboards teilen sich M.2-Slots Ressourcen mit SATA-Anschlüssen oder anderen PCIe-Steckplätzen. Die Belegung eines M.2-Slots deaktiviert je nach Mainboard andere Anschlüsse oder schränkt deren Bandbreite ein. Das Mainboard-Handbuch liefert Dir dazu genaue Hinweise.
